"Sofia" heißt eigentlich "Weisheit".
 
Als die Serden hier siedelten, vor ca.2500 Jahren, bauten sie ihre Stadt bereits auf den
Mauern einer anderen; nach diesem Volks-
stamm benannten übrigens die Römer die 
Stadt "Serdica", und Kaiser Konstantin soll
sogar überlegt haben, ob er sie nicht zur
Hauptstadt des Oströmischen Reiches machen sollte. Die noch heute mitten in der Stadt sprudelnde warme Heilquelle war
gewiss ganz nach dem Geschmack der
badefreudigen Römer.
Da ist es kein Wunder, wenn man in der  Stadt auf Mauern stößt, die bis zu   3.000 Jahre alt sind, da überrascht auch die  Vielzahl der Museen, Bibliotheken, Theater nicht. Sofia ist alter Kulturboden,
einige Forscher glauben, älter als Athen.
Natürlich haben alle Jahrhunderte hier ihre Spuren hinterlassen:

Die bulgarischen Khans, die Zaren des 1.und 2.Reiches und auch der Einfluss der Kirchen und Klöster ist unübersehbar. Das Gold für die Kuppeln der weithin glänzen- den  Alexander-Newski-Kathedrale haben die  Russen den Bulgaren gespendet, die reichhaltige Ikonensammlung in der Krypta ist bulgarische Ikonografie in Vollendung.
     

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Das moderne Sofia zeigt wie lebendig die Stadt bis heute ist.   Das Zentrum sollte man unbedingt zu Fuß kennenlernen, es wäre schade, an den lauschigen Plätzen, den vielen Parks und Gärten, den einladenden
Cafehäusern, Restaurants und Tavernen
einfach vorbeizufahren.
Ein Ausflug in die nahegelegenen Berge vor allem  in das imponierende Vitoschagebirge, ist für jeden, der die Zeit erübrigen kann, fast ein Muss.